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Kinderintensivpflegepatient auf Klassenfahrt – Ein Bericht

Geschrieben von am 21.06.2012

Anfang Juni sollte es endlich soweit sein. Unser kleiner Paul (Name geändert), ein Patient in der Kinderintensivpflege, wollte das erste Mal mit auf eine Klassenfahrt fahren. Im Vorfeld war dafür natürlich einiges zu organisieren, so wurde z.B. ein separates Zimmer mit Bad gesucht. Schließlich kann kein anderes Kind dort schlafen, wenn nachts eine Schwester im abgedunkelten Licht mit im Zimmer sitzt, die Beatmungsmaschine ihre Geräusche verursacht oder der Monitor alarmiert.

Daneben gab es vor der Fahrt eine Reihe weiterer Fragen zu klären: Wo sollte sich die Intensivpflege-Nachtschwester am Tage aufhalten, wenn sie vom Tagesdienst abgelöst wird? Gibt es genügend Steckdosen für die medizinischen Geräte? Hält es die Stromleitung aus? Gibt es ein separates Nachtlicht? Das waren nur einige Dinge, an die gedacht werden musste. Schließlich mussten beide Beatmungsmaschinen, der Monitor, der Ambulanzbeutel, Medikamente und Notfallmedikamente, Sauerstoffflaschen, Batterien und vieles mehr mitgenommen werden. Paul kann aufgrund seiner Nahrungsmittelallergien zudem leider nicht alles essen, was er möchte. So wurde einfach eigenes Essen für jeden Tag mitgenommen: Frühstück, Mittag, Abendbrot sowie Zwischenmahlzeiten. Auch dafür galt es sich im Vorfeld der Klassenfahrt genau vorzubereiten. Wo werden die Lebensmittel gekühlt, wo aufgewärmt? Es sollte auch nicht irgendein Essen sein. Paul wollte, verständlicherweise, die gleichen Mahlzeiten essen wie auch seine Kumpels aus der Klasse.

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Kinderintensivpflege Teddy Paulchen

Neues vom Kinderintensivpflegedienst Paulchen

Geschrieben von am 19.01.2012

Der Kinderintensivpflegedienst Paulchen hat sich in der Zwischenzeit zu einem reinen Kinderintensivpflegedienst entwickelt.

Wir fahren nicht von einem Kind zum anderen, sondern betreuen unsere Kleinen einen ganzen Dienst lang, je nach Kind und Verordnung zwischen 4 und 12 Stunden lang in einer Schicht. Um diese Betreuungsmaßnahme durchzuführen, müssen die Kinder nicht immer beatmet oder tracheotomiert sein. Wir begleiten die Kids zu Therapien, in die Kitas und Schulen sowie in den Urlaub. Wir machen Tagesausflüge mit ihnen und versuchen, den Kindern einen ganz normalen Alltag, integriert im Familienleben, zu ermöglichen.

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