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Blog der Kinderintensivpflege Paulchen

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Interview – Nach der Ausbildung zur Kinderintensivpflege Paulchen

Geschrieben von am 25.02.2014

sommer

Für unsere Teams der Kinderintensivpflege und der Intensivpflege suchen wir fast immer Unterstützung. Um euch einen Einblick in die Jedermann Gruppe und die Kinderintensivpflege Paulchen zu geben, haben wir Julia Sommer über ihre Arbeit in der Kinderintensivpflege Paulchen befragt. Sie erzählt uns von ihrer Berufswahl, ihren ersten Wochen mit den Kindern und von dem schönen Gefühl, täglich für ihre Arbeit belohnt zu werden.

Julia, du bist gleich nach der Ausbildung zur examinierten Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin zur Jedermann Gruppe gestoßen. Was hat dich zu dieser Ausbildung bewegt? War es schon immer dein Wunsch, im sozialen und pflegerischen Bereich zu arbeiten?

Ja, ganz klar. Ich weiß noch, wie viele meiner Freunde und Angehörigen damals den Kopf schüttelten, als ich mich nach der zehnten Klasse anstelle des richtigen Abiturs für das Fachabitur im Sozialwesen entschied. Letztendlich bin ich aber sehr froh über meine Wahl, da ich zwei Jahre lang schon einen großen Einblick in viele soziale, psychologische und pädagogische Themen bekam. Mir war schon sehr früh klar, dass ich große Freude an der Arbeit mit Kindern habe. Um aber zusätzlich noch weitere Erfahrungen zu sammeln, im Bereich der Medizin, entschied ich mich anschließend für die Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, die ich im September 2012 erfolgreich abschloss.

Welchen Rat kannst du Absolventen für den Bewerbungsprozess geben?

Ich denke, man sollte sich schon während der Ausbildung mit der Frage beschäftigen, in welche Richtung man gehen möchte und sich über die verschiedenen Möglichkeiten informieren. Ist man geschaffen für den Klinikalltag oder liegt einem vielleicht die 1:1 Betreuung mehr? Arbeitsplätze in der Pflege gibt es viele, aber sucht man seinen Traumjob, sollte man sich schon früh Gedanken machen und die Bewerbungen nicht erst kurz vor Bewerbungsschluss verschicken.

Woher kam dein Wunsch und Interesse für die Kinderintensivpflege und insbesondere die der Jedermann Gruppe?

Dass ich in der Kinderkrankenpflege bleiben möchte, war mir schon immer klar. Die Vorstellung, in der Kinderintensivpflege zu arbeiten, reizte mich daher sehr. Ich wohnte in Brandenburg und die Jedermann Gruppe suchte Personal. Zudem erschien mir das Stellenangebot attraktiv und so musste ich also gar nicht lange überlegen und schickte eine Bewerbung ab.

Wie hast du die ersten Wochen im Unternehmen erlebt?

Es war definitiv aufregend. Die Organisation klappte super und ich hatte das Glück, gleich Einblicke in mehrere Versorgungen zu bekommen. Zu meiner Freude wurde ich überall herzlich aufgenommen, sowohl von den Teams, als auch von den Familien. Die Einarbeitung war ausreichend, sodass ich schnell alleine arbeiten konnte.

Man hat ja meistens bestimmte Erwartungen, wenn man einen Beruf anfängt. Konnten deine Erwartungen erfüllt werden?

Anfangs schwirren einem natürlich viele Fragen durch den Kopf. Kommt man mit der hohen Verantwortung zurecht? Ist man den Herausforderungen gewachsen? Akzeptieren einen die Familien? Wie werden die Kollegen sein? Und und und…
Andererseits freut man sich aber auch auf die Dinge, die man lernen, und die Kinder, die man betreuen darf. Und letztendlich waren die Sorgen auch wirklich unbegründet und ich bin sehr froh, diesen Beruf gewählt zu haben.

Was macht dir in deinem Beruf besonders Spaß? Gibt es ein Erlebnis, das du mit uns teilen möchtest?

Positive Erlebnisse gibt es eigentlich beinahe jeden Tag. Sei es in Form von Kindern, die sich freuen einen zu sehen oder die Fortschritte machen, oder in Form von Eltern, die wirklich dankbar sind und dies auch zeigen.

Was sind deine Wünsche für die Zukunft?

Momentan möchte ich noch möglichst viele Erfahrungen sammeln und Krankheitsbilder kennenlernen. Und natürlich einige Fort- und Weiterbildungen auf diesem Weg mitnehmen. Ich denke, alles Weitere ergibt sich dann mit der Zeit.

Was kannst du Absolventen mit auf den Weg geben, die ebenfalls nach der Ausbildung in der Kinderintensivpflege Paulchen arbeiten möchten?

Wer sich wirklich für die Arbeit in der Kinderintensivpflege interessiert, sollte sich auch immer darüber im Klaren sein, dass man eine große Verantwortung trägt. Oft müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden, ohne dass ein Arzt direkt neben einem steht. Des Weiteren sollte man kein Problem mit 12 Stunden-Diensten haben. Wichtig ist auch, immer daran zu denken, dass man als Fremder in eine Familie kommt. Wünsche und Regeln der Eltern und Familien sollten vom Pflegedienst immer akzeptiert und berücksichtigt werden. Für wen das selbstverständlich ist und wer viel Empathie und Einsatzbereitschaft, sowie ein gewisses technisches Verständnis (für den Umgang mit diversen Monitoren, Beatmungsmaschinen usw.) mitbringt, ist meiner Meinung nach genau richtig in diesem Beruf. Denn nichtsdestotrotz ist und bleibt es ein toller Job, in dem man auch viel zurück bekommt.

Vielen Dank für das Interview, Julia!

Für alle von euch, die die Teams der Jedermann Gruppe ebenfalls verstärken wollen, haben wir eine Seite mit Informationen und Tipps für Berufseinsteiger erstellt.